So bessern Sie das Pflaster im Garten aus

Tipps & Tricks für den Gartenweg

Gartenwege: So kann das Pflaster im Garten ausgebessert werden

Herzlich willkommen!

Gartenwege bilden praktisch das Rückgrat eines jeden, gepflegten Gartens. So kann die Wegführung etwa dazu genutzt werden, einzelne Teilbereiche im Garten zu kreieren. Auch die eigene Terrasse kann gepflastert werden und bildet so den Mittelpunkt des Außenbereichs. Allerdings sind gepflasterte Wege nur dann ein wirkliches Highlight, wenn sie gut in Schuss sind. Über die Jahre Sacken einzelne Steine oder ganze Platten ab und müssen ausgebessert werden. Denn nicht nur optisch sind ramponierte Wege ein Störenfried, sie können sogar zur gefährlichen Stolperfalle werden.

Handwerkliche Grüße und viel Spaß mit dem Ratgeber wünschen

Joachim & Matthias

Checkliste: So gehen Sie vor

Checkliste Gartenweg ausbessern: Diese Werkzeuge und Materialien werden benötigt

• Sand

• Magerbeton

• Pflastersteine (neu oder alte wiederverwenden)

• Splitt

• Spaten

• Schaufel

Handstampfer

• Mörtelkübel

• Langes Brett

• Gummihammer

Küpper Handstampfer
Bodenplatten zum Verlegen
Bodenplane

Material für den Weg wählen

Wer seinen Weg entweder ausbessern oder komplett neu verlegen möchte, sollte sich zunächst mit dem Material befassen. Sind die alten Pflastersteine noch schön oder dürfen es neue sein? Wenn ja, passen diese zur Terrasse? Es ist wichtig, dass Terrasse und Gartenweg eine Einheit bilden, sonst wirkt der ganze Garten unruhig. Wer ohnehin plant, den Weg inklusive Terrasse komplett neu zu gestalten, sollte sich über aktuelle Trends bei der Außenbefließung informieren. Hier bieten sich viele Gestaltungsmöglichkeiten für den eigenen Garten.

Schritt 1: Alte Steine entfernen

Die Ausbesserung des Gartenwegs beginnt mit der Entfernung der alten Steine. Dazu sollte in aller Regel ein Spaten verwendet werden, mit dem unter die ersten Steine gehoben wird. Wer die Materialen später wieder verlegen möchte, kann die Chance nutzen, um mit einer groben Bürste und etwas Wasser eine erste Reinigung durchzuführen.

Schritt 2: Klare Kante ziehen

Nichts wirkt störender als ein Gartenweg, der krumm und schief ist. Sind alle alten, unebenen Steine entfernt worden, wird daher mit einem langen Brett eine Außenlinie zum bisherigen Weg gebildet. Anschließend wird die Pflasterbreite entweder mit dem Zollstock ausgemessen oder einfach durch ausgelegte Steine ermittelt. Danach gilt es, für die Kantensteine einen rund 10 Zentimeter tiefen Graben auszuheben und die Sohle mit einem guten Handstampfer zu verdichten. Wer richtige Bordsteine nutzen möchte, der gräbt einen entsprechend tieferen Graben.

Nach dieser Vorarbeit kann die Kante an sich gezogen werden. Dafür verwenden Handwerker am besten Gartenbau-Beton aus dem Baumarkt für das Fundament, wobei der Stoff mit viel Wasser angereichert wird, so dass er schön erdfeucht und gut zu verarbeiten ist. Jetzt nur noch eine gerade Schnur an der Kante entlang ziehen, dann ist die Vorbereitung abgeschlossen. Nachdem diese Vorarbeit geleistet ist, lassen sich die Katensteine recht einfach verlegen:

• Den erdfeuchten Beton in den ausgehobenen Graben füllen.

• Die Steine leicht erhöht hierauf legen.

• Mit einem Gummihammer auf Schnurhöhe schlagen, damit die Pflastersteine wirklich fest im Boden sitzen.

• Damit die Steine später nicht absacken, kann noch eine Rückenstütze (45-Grad-Winkel) gebaut werden.

Schritt 3: Pflastersteine verlegen

Nachdem die Außenkante gebildet ist, können Heimwerker dann den Rest der Fläche ausfüllen. Wichtig: Bitte erst dann mit den weiteren Arbeiten beginnen, wenn der Beton abgebunden hat und die Einschiebung nicht mehr bewegt werden kann. Mit einem Handstampfer wird die schon vorhandene Tragschicht jetzt ordentlich nachverdichtet, bis nicht eine schöne, glatte Oberfläche bildet.

Bevor die Pflastersteine an sich verlegt werden, wird eine Bettungsschicht gebildet. Hier kann zwischen Sand und feinem Splitt gewählt werden, wobei letzteres zu bevorzugen ist. Denn so können keine Ameisen zwischen den Steinen hindurch wandern. Ist diese Ebene geschaffen, nutzen Hobbygärtner am besten ein zugeschnittenes Abziehbrett, um die Steine möglichst schnell verlegen zu können. Mit dem Brett kann der Splitt final glattgezogen werden, wobei der eingezogene Überschuss hinten mit einer kleinen Kelle aufgesammelt wird.

Damit keine Dellen entstehen, betreten Heimwerker das fertige Splitt-Bett jetzt nicht mehr. Die Steine werden im bevorzugten Muster angeordnet, aber noch nicht weiter fest geklopft. Mit einem Spaten können kleinere Korrekturen an der Verlegung vorgenommen werden, so dass die Abstände zwischen den Pflasterseinen nur noch 0,2 bis 0,5 Zentimeter betragen.

Schritt 4: Versiegeln und abwaschen

Jetzt ist der Gartenweg fast fertig. Mit viel Sand werden die Steine versiegelt, so dass sich keine unschönen Lücken ergeben und der Halt erhöht wird. Mit einem Handstampfer werden die Steine – bei gleichzeitigem Abfegen – auf eine einheitliche Höhe gebracht. Wer eine sehr große Fläche neu verlegen möchte, der kann hierbei auch auf einen Rüttelklopfer zurückgreifen, der aber meist ausgeliehen werden muss.

Zum Abschluss muss der komplette Weg etwas geschwemmt werden. Mit einem stabilen Besen wird der Sand dann aber nicht vom neuen Gartenweg gefegt, sondern nach und nach in die Fugen gedrückt. Je nach Länge des Wegs ist es durchaus erforderlich, diesen Prozess einige Male zu wiederholen. Doch nur so ist letztlich gewährleistet, dass die Steine nicht kippeln. Andernfalls wird der Weg schon nach einigen Monaten, spätestens aber nach wenigen Jahren wieder uneben werden und die Ausbesserung ist erneut notwendig.

Tipp: Wer möchte, der kann am Rand des Weges Natursteine verlegen. Aus rein baulicher Sicht ist dies zwar nicht notwendig, es sieht aber schön aus und wertet den Garten weiter auf.

 

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